Der polemische islamkritische und pro-amerikansiche Weblog Politically Incorrect hat vor kurzem eine Spendenaktion für die österreichische FPÖ-Politikerin Susanne Winter gestartet. Anlass war ein Gerichtsurteil gegen Winter. Diese wurde wegen „Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren“ unter anderem zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro verurteilt. Des weiteren erhält sie nun Morddrohungen.
Ob man Winters Äußerungen (siehe Link oben) nun zustimmen mag oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. In jedem Falle können ihre trockenen Feststellungen über den islamischen Propheten Mohammed doch keine „Hetze“ gewesen sein, genauso wie insgesamt ihre Aussagen in einem Staat, in dem de facto Meinungsfreiheit herrscht, auszuhalten sein sollten.
Dass dies nicht der Fall ist, und gar so drakonisch sanktioniert wird, ist ein weiteres Indiz für totalitären linksmotivierten Meinungsterror, den es – wie man ja sieht – nicht nur in Deutschland gibt. Schon allein deshalb wäre es ein schöner Schlag in die Fresse der Meinungsmacher in Politik, Verbänden und Medien, sollten die 24.000 Euro an Spenden schnell zusammenkommen!
Meine zwei Euro für die Meinungsfreiheit sind schon raus – mitmachen!
Schlagworte: österreich, FPÖ, meinungsfreiheit, susanne winter
Juli 2, 2009 um 2:11 |
Winters Äußerungen gehen weit über das in einer Demokratie erträgliche Maß hinaus. Sie hat nicht nur gegen Religionsgemeinschaft, sondern auch gegen die „Grazer Moslems“ gehetzt (!) und Ihnen pauschal Vergewaltigungen und Sodomie vorgeworfen. Nachdem eine Privatperson wegen weitaus geringeren Beleidigungen gegen eine andere Privatperson verklagt werden kann, ist dieses Urteil nur konsequent.
Juli 3, 2009 um 9:39 |
Meines Erachtens basiert Winters Strafe auf den Aussagen, die in aufgeführtem YouTube-Video dokumentiert worden sind. Diese Aussagen rechtfertigen in keinem Falle eine Bestrafung, egal in welcher Form. Ich finde, man sollte das Recht auf freie Meinungsäußerung und Redefreiheit konsequent jedem zugestehen und auch walten lassen.