„Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom, nur wer gegen den Strom schwimmt kann zur Quelle vordringen.“
Wieso eigentlich gegen alle ankämpfen? Wieso nicht aus dem Wasser aussteigen, und bequem zu Fuß die „Quelle“ erreichen? Was ist diese ominöse Quelle überhaupt? Zufriedenheit? In seinem Leben glücklich sein, allen unangenehmen Dingen aus dem Weg gehen, nur das machen, worauf man Lust hat (mit Freunden feiern gehen, Freundin vögeln, chillen, ordentlich Kohle machen)?
Das ist – denke ich – der Punkt, der den Unterschied ausmacht. Es gibt Jugendliche, die opportunistisch sind. Die sich nichts trauen, was gegen den Mainstream wäre, gegen die Political Correctness oder gegen sonst irgendwelche festgefahrenen Konventionen. Sie befürchten, zu Außenseitern zu werden. Für sie zählt nur das Hier und Jetzt.
Dann gibt es noch die eben genannten Außenseiter. Diese stehen sich zumeist selbst im Weg, stecken in einer Sackgasse. Entweder sie sind zu träge, sich aus dieser Situation zu befreien und resignieren irgendwann, oder sie wollen es nicht, und finden sich damit ab, am Rande der Gesellschaft zu leben.
Letztlich gibt es noch diejenigen, die AKTIV gegen die Konvention ankämpfen. Sie können vielleicht Außenseiter sein, aber dann sind sie „positive Außenseiter“ – Außenseiter, denen man Respekt und Achtung abtrotzen muss. Sie kämpfen friedlich für ihre Ideale und Überzeugungen. Ihnen ist es egal, wenn sie von den tonangebenden Herrschaften nicht gelobt/anerkannt oder gutgeheißen werden. Sie führen ihren eigenen Feldzug.
Der Blog hier im Speziellen dient für mich als Auflistung und Datenbank. Selbstzweck.
Trotzdem viel Spaß!
Schlagworte: außenseiter, opportunismus, political correctness